EMPFANG & SKULPTUR
Projekt: Empfangsskulptur
Auftraggeber: BFI Innsbruck
Jahr: 2015
Preise: Anerkennung, Gestaltung & Tischlerhandwerk Tirol 2017

Aufgabenstellung beim geladenen Wettbewerb für 
Architekten und Innenarchitekten war es 
einen zentralen Kommunikationspunkt für Besucher und Mitarbeiter 
zu schaffen und diesen in das Foyer zu integrieren. 
Mathias Künzler konnte mit seinem eigenständigen, 
impulsiven Entwurf die Jury für sich gewinnen. 
Die Empfangsskulptur in der großen Foyer Halle ist ein eigenständiger Körper, 
der bewusst Spannung zu seiner Umgebung, 
dem Raum und den Besuchern aufbaut. 
Durch das vermeidliche Suchen des idealen Betrachtungspunktes 
ergibt sich durch die verschiedene 
Perspektive immer wieder ein neues Erscheinungsbild und lässt die Skulptur 
so immer in Bewegung bleiben. Das erfassen erfolgt durch den starken farbigen Kontrast zum Raum, 
dem fühlen der Oberfläche aus Wollstoff, dem Wahrnehmen der Größe an sich und Proportion zum restlichen Raum 
als auch in ihrer Aufgabe. Die Skulptur kann sich so mit seiner Umgebung und Menschen verbinden, 
ist zentrale Anlaufstelle, Orientierungspunkt und Arbeitsplatz. 
Da die Skulptur keine rechtwinklige Fläche zulässt war der Einsatz von computerbasierten Zeichen-und Konstruktionsprogrammen unerlässlich. 
Die polygonalen Träger- und Polsterplatten aus Holzwerkstoff wurden jeweils einzeln mit der CNC bearbeitet. 
Die Polsterarbeiten erfolgten im Anschluss händisch. Die Zusammenbau erfolgte bereits Großteiles in der Werkstatt,
wodurch die Skulptur im schnellen Tempo und ohne großer Lärmbelästigung parallel zum laufenden Betrieb aufgebaut werden konnte.

 

 

 

 

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