Masse statt Klasse?

Massenproduktion als Antwort auf eine Konsumgesellschaft die nach immer günstigeren Produkten verlangt. Eine immmer kürzere werdende Lebendsdauer von Produkten. Geschuldet an höheren wirtschaftlichen Erwartungen der Hersteller, steigenden Rohstoffkosten aber auch der nicht vorhandenen Bereitschaft der Konsumenten für 100prozentige Qualität zu bezahlen.
Gerät hier die Qualität des Handwerks zunehmend in Vergessenheit und ist der Fachkräftemangel ein Teil des Ergebnisses das wir mit unserer Konsumgesellschaft herbeigezüchtet haben?

Wettbewerb, Konsumverhalten, Technischer Fortschritt gehen vermehrt zu Lasten auf die Ressourcen unserer Erde und auf Kosten unserer Kinder und den nächsten Generationen.

Die Alternativen Wege dazu sind derart vielseitig und ideenreich und führen wieder vermehrt zu regionalem Handwerk. Während hier große internationale Komplexe im besten Falle Ihre Position halten können ist es für kleinere, flexiblere Organsisationen eine großartige Möglichkeit zu wachsen und sich zu stärken. Es ist eine Zeit angebrochen in der junge Kreative nach neuen Herstellungsweisen forschen, Nachhaltigkeit einen besonderen Stellenwert erfährt und der Einsatz von Materialien neu überdacht wird.
Oder gibt es schon Produkte die durch ihre Nutzung, im Alltagsgebrauch sogar besser werden, an Qualität gewinnen und uns im Alltag helfen können?

Vielerorts ist ein Umdenken der Konsumgesellschaft festzustellen, Regionalität gewinnt an Bedeutung, Handwerkskunst erblüht zu neuem Leben, Kreative Köpfe bekommen die Möglichkeit ihr berufliches Glück zu finden und sich zu verwirklichen.

Die derzeitige Unberechenbarkeit der Welt, der Wirtschaft und auch politischen Entwicklung kann nicht nur abwehrend gegenüber gestanden werden sondern sollte verstärkt als Chance und Stärke gesehen werden.

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